Die erste China-Eurasien-Messe ist am 5. September in Urumqi zu Ende gegangen. Der Vorläufer dieser Messe ist die Urumqier Messe für Wirtschaft und Außenhandel, die bereits für 19 Mal veranstaltet wurde. Die Ausstellungsplätze der Messe sind von ursprünglich mehr als 800 auf inzwischen zirka 4000 gestiegen. Dieses Jahr haben mehr als 50 000 in- und ausländische Kaufleute an der Messe teilgenommen. Xinjiang ist durch die Messe zu einem wichtigen Portal Chinas für die Öffnung nach Westen geworden, so Radio China International.
«Wir haben die erwarteten Erfolge erzielt. Wir haben mit Kasachstan mehrere Kooperationsverträge unterzeichnet», — sagte der Direktor der Handels- und Wirtschaftsbehörde von Alashankou (ein mongolischer Bezirk in Xinjiang), Cai Li.
Xinjiang grenzt an 8 Länder und verfügt über 17 Außenhandelszentren und 106 Fluglinien.
Die erste China-Eurasien-Messe ist ein Portal für Xinjiangs Öffnung nach Westen. Wang Ning von der chinesischen Xinjianger Akademie für Sozialwissenschaften sagt:
«Xinjiang befindet sich in der Mitte Zentralasiens. Das autonome Gebiet liegt in einem Staat mit 1,3 Milliarden Einwohnern und grenzt auch an Nachbarländer ebenfalls mit zirka 1,3 Milliarden Menschen. Dies ist für Chinas Außenhandel ein enormer Entwicklungsraum. Ich meine, dass die wichtige Bedeutung der China-Eurasien-Messe in der Nachfrage des Marktes liegt.»