Commentary

Messeunternehmen und Social Media – unterschiedliche Strategien

Deutsche Messen verhalten sich auf Facebook und Co. zurückhaltend

Facebook mit seien hunderten von Millionen Nutzer könnte eigentlich für die Messeunternehmen eine gute Marketingplattform sein aber eine Vielzahl von deutschen Messen und Messegesellschaften haben keinen oder nur sehr redundanten Facebook-Auftritt, berichtet die m+a report in der Juli-Ausgabe.

So z.B. bestehen Facebook-Auftritte der Messen Frankfurt, Köln und Nürnberg im Wesentlichen nur aus einem Wikipedia-Beitrag. Diese Zurückhaltung beruht sich nach der Meinung von Kai Hattendorf, Leiter Unternehmenskommunikation und Marketing bei der Messe Frankfurt darauf, dass „Facebook in Deutschland durch einen starken B2C-Charakter geprägt ist. Nutzern werden daher selten Fan eines Messeunternehmens an sich, sondern eher von einzelnen Marken und Produkten, zu denen sie einen direkten Bezug haben“, schreibt die m+a report.

Immerhin stellen sich die Messen Düsseldorf und Stuttgart mit einem ausführlichen Profil und fast 2.500 Personen gefällt z.B. die Facebook-Seite des Düsseldorfer Messeunternehmen. Die eine Strategie gibt es bei Social Media nicht. „In den neuen Kommunikationskanälen ist ein permanentes Testen und Ausprobieren gefragt“, — so Werner Dornscheid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf.

Alexander Reimer
2011-07-21


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